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Gesundheitswissen kompakt

Befunde und Laborwerte erklärt

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Laborwerte und Messwerte

Blut- und Urinwerte lesen lernen: Normbereiche, Abweichungen und was sie bedeuten können.

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  1. TSH-Wert Tabelle: Normbereich nach Alter und Befund

    Nach der DEGAM-Leitlinie gilt ein TSH-Wert bei Erwachsenen von 18 bis 70 Jahren ab über 4,0 mU/l als erhöht, bis 80 Jahre ab über 5,0 und danach ab über 6,0 mU/l. Erst zusammen mit fT4 lässt sich eine Unter- oder Überfunktion einordnen. Ein leicht auffälliger Erstwert wird meist zuerst wiederholt.

    13 Min. Lesezeit

  2. Leukozyten im Urin ohne Beschwerden: Was steckt dahinter?

    Ab etwa 10 Leukozyten pro Mikroliter färbt sich das Testfeld, Werte bis 100 gelten laut Hersteller als grenzwertig. Ohne Beschwerden ist häufig die Probe verunreinigt oder die Blase nur mit Bakterien besiedelt, was meist keine Behandlung braucht. Bleibt der Befund in einer sauberen Wiederholungsprobe positiv, folgt eine Laboruntersuchung.

    7 Min. Lesezeit

  3. Ferritin zu hoch: Woran liegt es und was folgt daraus?

    Nur etwa jeder zehnte erhöhte Ferritinwert geht auf zu viel Eisen im Körper zurück. Häufiger sind Entzündungen, eine Fettleber, Übergewicht oder Alkohol die Ursache. Den Ausschlag gibt die Transferrinsättigung: Liegt sie über 45 Prozent bei Frauen oder 50 Prozent bei Männern, wird gezielt nach einer Hämochromatose gesucht.

    8 Min. Lesezeit

  4. Gamma-GT erhöht ohne Alkohol: Woher kommt der Wert?

    Nur bei etwa 19 von 100 Menschen mit erhöhter Gamma-GT liegt es an zu viel Alkohol. Häufiger stecken eine Fettleber, Medikamente oder ein gestörter Gallefluss dahinter. Abgeklärt wird ein Wert vor allem dann, wenn er über 6 Monate erhöht bleibt, mehr als dreifach über der Norm liegt oder Beschwerden auftreten.

    8 Min. Lesezeit